Ist die Anlage eines künstlichen Darmausganges unumgänglich, werden entweder ein Dünndarm- (Ileostoma) oder ein Dickdarmausgang (Kolostoma) mit den jeweiligen Besonderheiten implantiert. Oft handelt es sich um einen vorübergehenden Ausgang, der später wieder zurückverlagert wird. Patienten, die vor einer notwendigen Anlage eines künstlichen Darmausganges stehen, können Unterstützung durch schon Betroffene über die Selbsthilfeorganisation für Stomaträger und Menschen mit Darmkrebs (ILCO) in ihrer schwierigen Phase erfahren. Eine permanente Betreuung der Stomaträger, insbesondere bei Problemen, ist an der DKD Helios Klinik gewährleistet.