Rhinomanometrie
Mit diesem Messverfahren wird die Nasenbelüftung des Patienten gemessen. Mit Hilfe dieses Verfahrens lässt sich beurteilen, welche Verfahren zur Verbesserung der Nasenatmungsbeschwerden eingesetzt werden sollten. Dabei wird der Volumenstrom gemessen, der durch die Nasenhaupthöhle fließt.
Labordiagnostik des Analgetikaintoleranz-Syndrom
Das Analgetikaintoleranz-Syndrom entwickelt sich bei der Mehrzahl der Patienten während der 3. und 4. Lebensdekade. Häufig tritt 2-5 Jahre vorher ein Asthma auf. Oft beginnt die Symptomatik auch als intensive Rhinitis, innerhalb einiger Monate entsteht eine chronische nasale Obstruktion mit Rhinorroe. Es finden sich häufig Nasenpolypen und eine Anosmie. Fast 100 % der Patienten sind mehr oder weniger steroidpflichtig.
Die Intoleranzreaktion nach Einnahme des Analgetikums selbst präsentiert sich als sehr charakteristisches Bild: Innerhalb einer Stunde nach Einnahme entwickelt sich die Asthmaattacke, oft begleitet von Rhinorrhoe, Konjunktivitis und Gesichts- und Halsrötung. Die Attacke ist oft sehr heftig, therapeutisch schwer zu durchbrechen und kann zu Bewusstlosigkeit, Schock bis hin zum Tod führen.
In der Regel gibt die Krankengeschichte und die Symptomatologie Hinweise auf das Vorliegen eines Analgetika-Intoleranz-Syndroms. Mit Sicherheit kann die Diagnose bis heute jedoch nur mit einer Provokationsuntersuchung und einem in-vitro-Test gestellt werden.
Dieser Test ermöglicht die individuelle Bestimmung der Toleranz / Intoleranz gegenüber Salicylaten und/oder Schmerzmitteln der so genannten NSAID-Gruppe (= nicht-steroidale anti-entzündliche Medikamente).