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Dehydration – Das passiert bei einem Flüssigkeitsmangel

Wer zu wenig trinkt, riskiert krank zu werden. Dieser Mangel führt zu Störungen des Wasserhaushalts und kann zu starken gesundheitlichen Folgen führen, im schlimmsten Fall sogar zum Tod. So erkennen Sie Anzeichen und Ursachen.

07. Oktober 2022
General practitioner holding intravenous drip infusion. Doctor handling IV fluid drip with copy space on white background. Nurse performing Intravenous therapy.,General practitioner holding intravenous drip infusion. Doctor h

Was ist eine Dehydration?

Bei einer Dehydration (Flüssigkeitsmangel) handelt es sich um die Austrocknung des Körpers. Es kommt zu einem Flüssigkeitsmangel, sodass über einen längeren Zeitraum mehr Flüssigkeit abgegeben als zugeführt wird. Je nach Ausmaß der Dehydration kann es zu leichten bis schweren Symptomen kommen.

Ein beginnender Flüssigkeitsmangel äußert sich häufig in Durst, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche und Hauttrockenheit. Ist der Flüssigkeitsmangel bereits fortgeschritten kann es zur Austrocknung (Exsikkose) kommen. Diese kann unter anderem zu einer anhaltenden Verstopfung und Nierenerkrankung führen.

Wenn die Dehydratation eine kritische Schwelle überschreitet, kann es zu einem lebensbedrohlichen Volumenmangelschock kommen. Dabei sinkt der Blutdruck erheblich, da die Menge des in den Gefäßen zirkulierenden Blutes abnimmt.

Das Darmkrebsrisiko nimmt ab 50 zu und ist für Menschen über 70 Jahre am höchsten.
Bei einer Darmspiegelung werden gutartige Vorstufen entfernt – bevor Krebs entsteht.

Diagnose einer Dehydration

Unser Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Kann ein Flüssigkeitsmangel nicht selbstständig durch Flüssigkeitsaufnahme ausgeglichen werden, besteht dringender Handlungsbedarf. Bestimmte Körperfunktionen und Prozesse funktionieren nur, wenn ausreichend Flüssigkeiten und Salze im Körper vorhanden sind.

In der Klinik befragen Sie unsere Fachärzt:innen nach möglichen Vorerkrankungen und Erkrankungen in der Familie und klären Ihre körperlichen Symptome ab. Häufig treten Augenringe, Desorientiertheit, trockene Schleimhäute und Übelkeit im Zusammenhang mit einem Flüssigkeitsmangel auf.

Anschließend führen wir noch eine Blut- und Urinanalyse durch, die detailliert Aufschluss gibt – beispielsweise über einhergehende Elektrolytstörungen.   

Behandlung einer Dehydration

Hat der Körper zu viel Flüssigkeit verloren, sollten Sie ihm schnell Flüssigkeit und Salze zuführen. Trinken Sie langsam und vor allem schluckweise Mineralwasser, Früchtetees oder Saftschorlen.

Verspüren Sie trotz ausreichender Flüssigkeitszufuhr übermäßigen Durst, könnte sich eine Erkrankung dahinter verbergen, die schnellstmöglich abgeklärt werden muss.

Sollte der Flüssigkeitsmangel im Körper bereits fortgeschritten sein, ist eine stationäre Aufnahme notwendig. Meist erhalten Sie eine Kochsalzlösung, die per Tropf dem Körper zugeführt wird. Sie ist mit Mineralstoffen und Elektrolyten angereichert.

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