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MVZ Emil von Behring GmbH

Molekulare Diagnostik

Die molekulare Gewebediagnostik ist integraler Bestandteil der Pathologie und hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Hier stellen wir Ihnen unser Leistungsspektrum im MVZ am HELIOS Klinikum Emil von Behring GmbH vor.

Next Generation Sequencing-, PCR- und Liquid Biopsy

Ihre Ansprechpartnerinnen

Die Hochdurchsatzsequenzierung der nächsten Generation ermöglicht die Sequenzierung von Millionen DNA-Fragmenten mit Erzeugung von Daten bis zu mehreren Gigabasen in inzwischen weniger als 24 Stunden. In der Molekularen Diagnostik konnte die Analyse von krankheitsrelevanten Gensätzen mit dieser Methode durch Verringerung von Zeit und Kosten entscheidend erleichtert und verbessert werden. Heute sind diese, bisher sehr aufwendigen und nur im Rahmen von großen Studien oder Forschungsserien durchgeführten molekularbiologischen Untersuchungen Teil der Routinediagnostik im molekularpathologischen Labor.

IHC Labor

Wir führen immunhistochemische Untersuchungen von Geweben durch.

Genexpressionsanalysen bei Mammakarzinom

Genexpressionsanalysen haben zur Prognoseabschätzung und Therapieplanung bei Brustkrebspatientinnen zunehmend an Bedeutung gewonnen.  Sie schätzen die Wahrscheinlichkeit des Auftretens eines Wiederauftretens des Tumors (Fernrezidiv) innerhalb eines 10-Jahreszeitraumes ein und treffen direkt (1,2) oder indirekt eine Aussage über den zu erwartenden Nutzen einer zusätzlichen Chemotherapie. (3)

Insbesondere Patientinnen mit Hormonrezeptor-positiven, Her-2-negativen Tumoren im Frühstadium und mit bis zu drei befallenen Lymphknoten stehen gemeinsam mit ihren behandelnden Ärzten vor der Entscheidung, postoperativ eine endokrine Therapie allein oder eine zusätzliche Chemotherapie durchzuführen und hier den potentiellen Nutzen der Therapie gegen die Chemotoxizität aufzuwiegen. Genexpressionsanalysen können diese Entscheidung unterstützen und sind daher in allen wichtigen Leitlinien zur Behandlung des Mamma-karzinoms vertreten: AGO, ESMO, Consensus Guidelines von St. Gallen, ASCO, NCCN, NICE.

 

1. Paik S, Tang G, Shak S et al.: Journal of Clinical Oncology 2006.

2. Albain K, Barlow WE, Shak S et al: Lancet Oncol 2010.

3. Filipits M, Rudas M, Jakesz R et al.: Clin Cancer Res. 2011.

 

Für HR-pos. und Her2-neg. Brustkrebspatientinnen im frühen Stadium bieten wir die Durchführung des EndoPredict-Testes (EP/EPclin) an.

SERVICE- UND ABRECHNUNGSFIRMA

ServIT

Hier erhalten Sie Versandboxen und voradressierte Patientenunterlagen.

In-situ-Hybridisierung

In-situ-Hybridisierung (ISH) ist eine molekularbiologische Methode zum Nachweis von Nukleinsäuren in Geweben, einzelnen Zellen oder auf Metaphase-Chromosomen. Dabei wird eine künstlich hergestellte Sonde aus einer Nukleinsäure eingesetzt, die über Basenpaarungen an die nachzuweisende Sequenz im Genom der Probe bindet (Hybridisierung).

 

Die Markierung der Sonde erfolgt bei der FISH direkt mit fluoreszierenden Molekülen. Die Fluoreszenzsignale lassen sich mit Hilfe eines spezifischen Mikroskops in Projektion auf die Zellkerne im geweblichen Zusammenhang auswerten. Ein Farbstoff markiert dabei das Zielgen, ein anderer das Zentromer des zugehörigen Chromosoms. So lassen sich Genbrüche, Genamplifikationen oder Deletionen gezielt nachweisen und quantifizieren.

FACS

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