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Brandenburgs Gesundheitsministerin Britta Müller beim Frühjahrsempfang des Helios Klinikums Bad Saarow zu Gast

Beim traditionellen Frühjahrsempfang des Helios Klinikums Bad Saarow kamen am 28. März 2025 im Bad Saarower „Theater am See“ 200 Personen zusammen – darunter einweisende Ärzte, Kooperationspartner und politische Vertreter. Ein besonderer Gast des Abends war die Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg, Frau Britta Müller.

31. März 2025
v. l. Klinikgeschäftsführer Frank Rohde, Pflegedirektorin Daniela Schulze, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg Britta Müller und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. Julius Dengler
v. l. Klinikgeschäftsführer Frank Rohde, Pflegedirektorin Daniela Schulze, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg Britta Müller und Ärztlicher Direktor Prof. Dr. med. Julius Dengler

In ihrem Grußwort würdigte Frau Britta Müller, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg, die Arbeit des Helios Klinikums Bad Saarow in der Patientenversorgung und regionalen Gesundheitsversorgung.

Das Helios Klinikum Bad Saarow ist ein gutes Beispiel dafür, wie eine umfassende und gleichzeitig qualitativ gute und vernetzte Versorgung gelingen kann.

betonte Britta Müller, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg.

In Bezug auf die Krankenhausreform in Brandenburg sagte sie, dass es ihr wichtig ist, gemeinsam und im Dialog Veränderungen voranzubringen und die damit im Blick stehende Entwicklung der Gesundheitsversorgung im Land Brandenburg anzugehen.

Britta Müller,  Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg
Britta Müller, Ministerin für Gesundheit und Soziales des Landes Brandenburg

Ausblick und Zusammenarbeit in der Medizin


Klinikgeschäftsführer Frank Rohde und der Ärztliche Direktor Prof. Dr. med. Julius Dengler richteten in ihren Grußworten ebenfalls den Blick in die Zukunft und betonten die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit zwischen Klinik, niedergelassenen Ärzten und Kooperationspartnern. Dabei hoben sie die Notwendigkeit moderner medizinischer Konzepte und einer stetigen Verbesserung der Versorgungsqualität hervor.

Frank Rohde zog eine erste Bilanz nach 100 Tagen im Amt als Klinikgeschäftsführer und hob die zentrale Rolle von Transparenz und offener Kommunikation hervor. Wichtige Investitionen, die bevorstehen, wie ein neues MRT, ein Hybrid-OP und ein digitales Patientendatenmanagementsystem, sollen die medizinische Qualität weiter steigern. Zudem kündigte er den Start einer großen Pflege-Rekrutierungskampagne an, um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ziel ist es, das Klinikum als medizinischen Leuchtturm und attraktiven Arbeitgeber zu stärken.

Klinikgeschäftsführer Frank Rohde
Klinikgeschäftsführer Frank Rohde

Prof. Dr. med. Julius Dengler analysierte in seiner Ansprache die hohen Gesundheitsausgaben in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Er zeigte auf, dass ein Großteil der anderen Staaten der EU in der Gesundheitsversorgung deutlich besser als Deutschland abschneiden, obwohl sie einen geringeren Anteil des Staatshaushaltes dafür ausgeben und noch dazu über weniger pflegerisches und ärztliches Personal pro Einwohner verfügen.

Anhand des extrem teuren U-Bahnbaus in New York zeigte er Parallelen zwischen Bauwesen und Gesundheitssystem auf und legte die Notwendigkeit von Reformen zur Steigerung von Effizienz, Kostenkontrolle und Qualität dar. Abschließend skizzierte er die bis zum Jahr 2035 angepeilten Hauptziele der in diesem Jahr angelaufenen Krankenhausreform: ein modernes, effizientes und patientenfreundliches Gesundheitssystem, das regionale Unterschiede ausgleicht und langfristig finanzierbar bleibt.

Prof. Dr. med. Julius Dengler, Ärztlicher Direktor
Prof. Dr. med. Julius Dengler, Ärztlicher Direktor

Zusammenarbeit in der Tumormedizin

Ein zentrales Highlight des Abends war der Fachvortrag von Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Pink, Chefarzt der Klinik für Onkologie und Palliativmedizin und Leiter des zertifizierten Onkologischen Zentrums, zum Thema „Zusammenarbeit in der Tumormedizin“. Er betonte, wie durch die ungewöhnlich hohe Anzahl der dem Helios Klinikum Bad Saarow durch die Deutsche Krebsgesellschaft verliehenen Zertifikate die Behandlungsqualität und Prognose von Krebspatient:innen in unserer Region entscheidend verbessert wird.

 

Besonderes Augenmerk legte Dr. Pink auf den Austausch zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen und unterstrich die enge Vernetzung zwischen dem Klinikum, niedergelassenen Ärzten und anderen Kooperationspartnern in der Region und im Land Brandenburg, die eine Schlüsselrolle für individualisierte Behandlungsstrategien spielt.

Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Pink, Leiter Onkologisches Zentrum
Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Pink, Leiter Onkologisches Zentrum

Geselliger Ausklang und Netzwerkmöglichkeiten

Nach den offiziellen Programmpunkten nutzten die Gäste die Gelegenheit, sich in angenehmer Atmosphäre auszutauschen und neue Kontakte zu knüpfen. Das Get-together bot eine Plattform für wertvolle Gespräche und eine Stärkung der partnerschaftlichen Beziehungen.

Theater am See - Frühjahrsempfang HKBS
Theater am See - Frühjahrsempfang HKBS