Sandra Majstorovic
(08131) 76-61000
Das Prostatakarzinomzentrum am Helios Amper-Klinikum Dachau erhält erstmals die Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft. Für den Chefarzt der Urologie ist es ein Versprechen an die Patienten
Behandlung von bösartigen Tumoren, zum Beispiel
Behandlung der stark vergrößerten Prostata
Unserer Fachabteilung stehen zwei der modernsten Lasergeräte zur Verfügung (Holmium- und Thuluim-Laser). Beide Laser eignen sich sowohl für die Steintherapie als auch die Enukleation der Prostata. Eine Prostataenukleation mittels Stromschlinge wird ebenfalls angeboten.
Vorteile der Methode im Vergleich zu herkömmlichen Operationsverfahren
Ablauf:
Erkrankungen des Urogenitaltrakts bei Kindern
In der rekonstruktiven Urologie werden unter Verwendung von körpereigenen und körperfremden Materialien komplexe Schäden am Urogenitaltrakt behandelt.
Das Ziel der rekonstruktiven Urologie ist, die anatomische und funktionale Wiederherstellung der Körperregion zu erreichen. Wir bieten Ihnen eine individuelle Beratung und zahlreiche operative Behandlungsmöglichkeiten nach dem aktuellsten Standard.
Therapie
Modernes und innovatives Verfahren zur Befundsicherung eines Prostatakarzinoms
Das Prostatakarzinom ist nach wie vor die häufigste bösartige Tumorerkrankung des Mannes. Der Verdacht auf einen Tumor ergibt sich in der Regel aus der Kombination eines auffälligen Tastbefundes, eines erhöhten PSA-Wertes und gegebenenfalls einer verdächtigen Bildgebung (Ultraschall, MRT, CT).
Bei Verdacht auf ein Prostatakarzinom sollte die Diagnose mittels Entnahme einer Gewebeprobe gesichert werden. Als konventionelles Verfahren steht hierfür die ultraschall-gesteuerte Prostatabiopsie zur Verfügung, ein modernes und innovatives Verfahren zur Befundsicherung.
Ablauf
Vorab wird eine multiparametrische Magnetresonanztomographie (MRT der Prostata) durchgeführt. Anschließend wird diese mittels eines Software-Programms mit einem Live-Utraschallbild der Prostata, das während einer Untersuchung beziehungsweise Probeentnahme aufgenommen wird, fusioniert. Anhand eines standardisierten Vorgehens werden nun aus der Prostata und aus dem tumorverdächtigen Gewebearealen Proben entnommen. Aus der Kombination beider bildgebenden Verfahren ergibt sich eine deutlich erhöhte Genauigkeit und Zielsicherheit bei der Diagnosesicherung und Einstufung eines möglichen Tumorleidens.
In der Regel erfolgt der Eingriff durch eine Probeentnahme über den Dammbereich des Mannes, sprich der Region zwischen Genitalbereich und Anus. Wir führen diesen Eingriff in Vollnarkose durch. Wie bei jedem invasiven Verfahren erfolgt vorab ein Operationsgespräch, bei dem wir die Patientin oder den Patienten über etwaige Risiken und Komplikationen des Eingriffs aufklären. Bei der Fusionsbiopse der Prostata handelt es sich um ein sicheres und anerkanntes Verfahren, das zuverlässig zur Diagnosesicherung eines Prostatakarzinoms beiträgt.
Die Kosten hierfür werden von der Krankenkasse übernommen.
Behandlung bei Harnleiter-, Blasen- und Nierensteinen
Bilden sich kristalline Ablagerungen in den Harnwegen, bezeichnet man diese als Harnsteine. Je nach Lage kann zwischen Nieren-, Harnleiter- und Blasensteinen unterschieden werden.
Nierensteine können über lange Zeit unbemerkt bleiben und als Zufallsbefund bei einem Ultraschall oder CT entdeckt werden. Erreichen sie eine bestimmte Größe, können sie den Abfluss aus einzelnen Bereichen der Niere verhindern und so zum Untergang von Nierengewebe führen. Insbesondere kleinere Nierensteine können zudem mit dem Urinfluss aus der Niere transportiert werden und auf dem Weg im Harnleiter stecken bleiben. In Folge blockieren sie als Harnleitersteine abrupt den Urinfluss und sorgen so für eine Nierenkolik. Kommt zusätzlich eine Infektion hinzu, kann dies zu einer lebensbedrohlichen Urosepsis führen.
Während bei kleinen Steinen oftmals eine konservative Therapie mit Medikamenten, Flüssigkeit und Bewegung einen Abgang des Steines herbeiführen kann, ist bei großen Steinen oder komplizierenden Faktoren wie einem Harnwegsinfekt zunächst eine Entlastung der Niere mit einer Harnleiterschiene, auch DJ genannt, notwendig. Anschließend kann in einem zweiten Schritt der Stein durch einen minimalinvasiven, endoskopischen Eingriff entfernt werden.
Wir bieten sowohl Behandlungen im Akutfall als auch eine Steinentfernung mittels URS (Harnleiter-Nieren-Spiegelung) sowie PNL und Mini-PNL (direkte Nierenspiegelung) an. Größere Steine werden dabei mit einem Laser zerkleinert.
Diagnostik und Therapie von Strikturen (Engstellen in der Harnröhre)
Insbesondere nach operativen Eingriffen oder Verletzungen im Bereich der Harnröhre kann es zu einer Striktur, einer Engstelle in der Harnröhre, kommen. Wir bieten Ihnen eine umfangreiche Diagnostik und Therapie, angefangen bei der Schlitzung der Engstelle bis hin zu komplexen Rekonstruktionen unter der Verwendung von Mundschleimhaut oder eines Vorhauttransplantats.
Auch angeborene oder erworbene Veränderungen der Harnröhre wie Hypospadien, Divertikel oder Fisteln können von uns operativ versorgt werden.
Ein unfreiwilliger Urinverlust wird als Urininkontinenz bezeichnet. Dabei unterscheidet man zwei Arten:
Unsere Abteilung bietet ihnen ein umfangreiches Diagnostik- und Therapieangebot der weiblichen und männlichen Harninkontinenz. Wir beraten sie diskret und persönlich bei allen Beschwerden rund um das Thema des unfreiwilligen Urinverlustes.
Therapiemöglichkeiten
Männliche Inkontinenz
Weibliche Inkontinenz
Überaktive Blase (OAB) / Dranginkontinenz
Spezielle Beratung bei andrologischen Fragestellungen
Sandra Majstorovic
(08131) 76-61000
Das Prostatakarzinomzentrum am Helios Amper-Klinikum Dachau erhält erstmals die Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft. Für den Chefarzt der Urologie ist es ein Versprechen an die Patienten
Das Prostatakarzinomzentrum am Helios Amper-Klinikum Dachau erhält erstmals die Zertifizierung der Deutschen Krebsgesellschaft. Für den Chefarzt der Urologie ist es ein Versprechen an die Patienten