Wir sind jederzeit für Sie da.
Manchmal hilft eine vertraute Stimme mehr als viele Klicks: Hier finden Sie alle wesentlichen Ansprechpartner. Rufen Sie uns gerne an.
Barbara Köhnke
+49 5351147101
Manchmal hilft eine vertraute Stimme mehr als viele Klicks: Hier finden Sie alle wesentlichen Ansprechpartner. Rufen Sie uns gerne an.
Beschwerden lindern, insbesondere von Schmerzen die in 80 Prozent aller Fälle auftreten, – unabhängig von dem Stadium der Erkrankung – sind eines der Hauptziele der Palliativbehandlung. Die moderne Schmerztherapie bietet vielfache Möglichkeiten zur Linderung und Besserung und damit zur Wiedererlangung von Lebensqualität. Derjenige, der Beschwerden hat, verliert jegliches Interesse am Alltäglichen, hat keinen Appetit mehr und empfindet einen hohen Leidensdruck. Auswahl und Dosierung der Medikamente passen wir individuell auf Ihre Bedürfnisse an und prüfen regelmäßig die Wirkungen und natürlich auch die Nebenwirkungen.
Bei palliativmedizinisch betreuten Patienten spielen Übelkeit und Erbrechen eine große Rolle. Sie sind nicht nur unangenehm und schränken die Lebensqualität stark ein, sie können auch zu einer weiteren Verschlechterung des Allgemeinzustandes Betroffener beitragen. Reduzierte Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme, Appetitlosigkeit, Gewichtsabnahme, erschwerte Medikamentenaufnahme sind oft die Folge.
In der Begleitung schwer kranker Patienten mit Übelkeit und Erbrechen bedarf es einer hohen Sozialkompetenz. Im Mittelpunkt unserer Betreuung stehen deshalb der Aufbau einer professionellen Beziehung und das Schaffen einer Vertrauensbasis zwischen uns und unseren Patienten, um Betroffenen den Leidensdruck zu nehmen bzw. zu reduzieren.
Die Linderung von Übelkeit und Erbrechen kann durch medikamentöse und nicht medikamentöse Maßnahmen erfolgen. Nicht immer sind die neusten Medikamente, die wir auch einsetzen, (wie z.B. Cannabis ) sinnvoll, oft ist eine Kombination aus verschiedenen Maßnahmen hilfreich und nützlich. Wir bieten unseren Patienten Linderungsmöglichkeiten und befähigen sie, Verunsicherungen zu entkommen und Selbstkontrolle zu erlangen.
Die Gewissheit, an Krebs oder einer anderen lebensbedrohlichen Erkrankung zu leiden, ist für die betroffenen Patienten eine enorme psychische Belastung und oft mit Ängsten und Panikattacken – besonders nachts – verbunden. In solchen Fällen kann eine enge Begleitung über Nacht, ein beruhigendes Gespräch unserer speziell geschulten Mitarbeiter und auch die Gabe von Medikamenten, die beruhigend und angstlösend wirken, zu einer Verbesserung der Situation beitragen. Dabei ist es uns äußerst wichtig, unsere Patienten sowie deren Angehörigen über Wirkungsweisen der Medikamentengabe aufzuklären und ihnen auch Unterstützungen und Möglichkeiten für die weitere häusliche Versorgung aufzuzeigen.
Häufig stehen Schlafstörungen und Unruhe mit anderen seelisch-geistigen Beschwerden wie Belastungsreaktionen, Ängsten, Depressionen und Verwirrtheit in Verbindung. Diese Beschwerden tragen dazu bei, dass der Patient unruhig ist, nicht in den Schlaf findet oder nach dem Einschlafen unruhig wieder aufwacht und Schwierigkeiten hat, erneut einzuschlafen.
Da oftmals Abweichungen zwischen dem eigenen Empfinden über schlechten Schlaf und dem durch Angehörige oder Nachtschwestern beobachten Schlaf bestehen können, erheben wir zunächst eine zielgerichtete Schlafanamnese. Die Grundkrankheit, mögliche Komplikationen sowie bisher verordnete Medikamente spielen für das Schlafverhalten eine wichtige Rolle.
Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme verändern sich bei einer fortschreitenden Erkrankung deutlich. Oft steht bei unseren Patienten Appetitlosigkeit einhergehend mit Ekel, Übelkeit, Erbrechen und einem daraus resultierenden Gewichtsverlust im Vordergrund. In der palliativen Lebensphase ist dies, aufgrund der sich verändernden Stoffwechselbilanz, völlig normal. Es geht nicht darum, Speicher aufzufüllen und deswegen einen Gewichtsverlust zu verhindern. Stattdessen steht das Wohlbefinden unserer Patienten im Vordergrund. Folglich stellt die Steigerung der Lebensqualität und nicht die Steigerung der Nahrungsaufnahme primäres Ziel unserer Therapie dar.
So setzen wir beispielsweise auf folgende Maßnahmen, um unsere Patienten bei der Nahrungsaufnahme zu unterstützen:
Als Angehöriger möchte man so gerne helfen und ist dabei doch oft selber hilflos und fühlt sich oft auch überfordert. Wir stehen gerne an Ihrer Seite und sind auch immer zu einem klärenden Gespräch bereit.
Wir möchten Sie einfach auf unsere wohnlich eingerichtete Station einladen.
Unsere Angebote für Angehörige:
Barbara Köhnke
+49 5351147101