Rund 33.000 Männer und 28.000 Frauen erkranken jedes Jahr in Deutschland an Darmkrebs. Das klingt erschreckend, doch dank moderner Medizin haben Betroffene häufig eine gute Perspektive. Wer Polypen oder bösartige Veränderungen frühzeitig entdeckt, hat gute Chancen auf eine vollständige Heilung. Genau deshalb rufen die Helios Kliniken Oberbayern im Darmkrebsmonat März dazu auf, das Thema Darmgesundheit ernst zu nehmen.
Früherkennung kann Leben retten
„Viele Menschen scheuen sich vor einer Darmspiegelung. Dabei ist sie heute ein absoluter Standardeingriff: schnell, fast immer schmerzfrei und vor allem potenziell lebensrettend“, sagt Prof. Dr. Brigitte Mayinger, Chefärztin für Gastroenterologie, Diabetologie und Allgemeine Innere Medizin am Helios Klinikum München West. Die Krankenkassen übernehmen für Männer und Frauen ab 50 Jahren in der Regel zwei Darmspiegelungen im Abstand von zehn Jahren. Werden dabei Auffälligkeiten festgestellt, können Polypen oft direkt entfernt werden, bevor sie sich zu Tumoren entwickeln.
Warnsignale erkennen und Risikofaktoren minimieren
Häufige Warnsignale für Darmkrebs sind anhaltende Verdauungsprobleme, ungeklärter Gewichtsverlust, Blut im Stuhl oder regelmäßig auftretende Bauchschmerzen. „Vor allem Blut im Stuhl ist ein Alarmzeichen, das man nicht ignorieren sollte“, betont Prof. Dr. Norbert Grüner, Chefarzt für Gastroenterologie, Hepatologie, Hämato-Onkologie und Diabetologie am Helios Amper-Klinikum Dachau, und mahnt: „Gehen Sie in solchen Fällen lieber kein Risiko ein und suchen Sie ärztliche Hilfe.“ Nach Angaben der Deutschen Krebsgesellschaft steigen die Heilungschancen bei einer frühen Diagnose auf bis zu 90 Prozent. Neben dem Alter gelten vor allem ungesunde Ernährung, Rauchen, Übergewicht und Bewegungsmangel als Risikofaktoren.
Moderne OP-Technik für präzisere und schonendere Eingriffe
Ist eine Operation notwendig, profitieren Patientinnen und Patienten am Helios Amper-Klinikum Dachau von modernster Medizintechnik: Der Da-Vinci-OP-Roboter ermöglicht präzise minimalinvasive Eingriffe mit reduzierter Belastung. „Dank der hochauflösenden 3D-Sicht und der millimetergenauen Steuerung der Roboterarme können wir auch komplexe Tumore sicher entfernen“, erklärt Prof. Dr. Axel Kleespies, Chefarzt für Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Onkologische Chirurgie am Helios Amper-Klinikum Dachau. „Der Da Vinci reduziert Schmerzen, Blutverlust und die Erholungszeit – ein großer Vorteil für unsere Patientinnen und Patienten.“
Neben der robotischen Chirurgie setzen die Darmzentren an den Helios Kliniken in Pasing und Dachau auf ein umfassendes Behandlungskonzept: von der endoskopischen Entfernung auch größerer Polypen über moderne Operationsverfahren bis hin zur Chemo- oder Strahlentherapie. „Für jede Patientin und jeden Patienten erstellen wir ein individuelles Behandlungskonzept und begleiten sie oder ihn engmaschig“, ergänzt Dr. Erich Bielesch, Chefarzt für Allgemein- und Viszeralchirurgie am Helios Klinikum München West. Auch ein psychoonkologisches Team steht zur Verfügung, um Betroffene in dieser schwierigen Phase zu unterstützen.
Hohe Qualitätsstandards für eine optimale Versorgung
Um die hohen medizinischen Standards zu gewährleisten, legen die oberbayerischen Helios Kliniken großen Wert auf eine kontinuierliche Qualitätssicherung. Dazu erfassen sie regelmäßig ihre Behandlungsqualität – unter anderem auch im Bereich der Darmkrebstherapie. Die aktuellen Zahlen zeigen, dass die Ergebnisse bei darmkrebsbedingten Rektumresektionen und Dickdarmentfernungen 2024 über dem Bundesdurchschnitt lagen. Die Qualitätskennzahlen sind online auf helios-gesundheit.de/qualitaet/kennzahlen einsehbar.
Pressetext Darmkrebsmonat März