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In der Sektion für Angiologie werden Patienten mit angeborenen und erworbenen Erkrankungen der Arterien, Venen und Lymphgefäße sowie diabetischen Fußsyndromen, thrombotisch-embolischen Erkrankungen und Blutgerinnungsstörungen behandelt. 

So erreichen Sie uns

 

Wir helfen Ihnen bei Ihren Anliegen gerne persönlich weiter. Vereinbaren Sie hier einen Termin und erhalten Sie erste Informationen. Sie erreichen die Diabetologie unter folgender Telefonnummer: (02051) 982-2930

Telefon:

(02051) 982-18 01

 

Sekretariat Kardiologie, Erdgeschoss


Sprechzeiten:

Mo.– Do. von 8:00 - 16:00 Uhr
Fr. von 8:00 - 12:00 Uhr

Außer an den gesetzlichen Feiertagen.

Unser Angebot – persönlich und indivdiuell

Eine umfassende Behandlung, Betreuung und Begleitung unserer Patienten ist uns wichtig.

Die Darstellung und Behandlung von Erkrankungen der Arterien.

Bei diesem Verfahren werden die Gefäße des Körpers mit Kontrastmittel und Röntgenstrahlen dargestellt. Dabei werden kleine Drähte, Katheter (Schläuche) und je nach Bedarf Ballons und Gefäßstützen (sog. Stents) über einen dünnen Arbeitskanal durch die Haut hindurch in die Gefäßengstellen platziert. Auf diese Weise können Engstellen beseitigt werden und somit die Durchblutung der Organe bzw. Extremitäten verbessert werden. All das geschieht ohne Vollnarkose sondern lediglich mit einer lokalen Betäubung. Das Verfahren ist wenig belastend für den Kreislauf und das Herz.

Vorgehen bei gestörter Nierenfunktion

Bei Nierenfunktionsstörungen ist besondere Vorsicht geboten, da das eingesetzte Kontrastmittel weiteren Schaden verursachen kann. Bei geringer Störung der Nierenfunktion reicht oftmals eine ausreichende Flüssigkeitsgabe vor und nach dem Eingriff aus. Bei stärker beeinträchtigter Nierenfunktion ist unter Umständen der ersatzweise Einsatz von Kohlendioxid (CO2) anstelle des konventionellen Kontrastmittels erforderlich. Mit dem CO2 können die Gefäße unter Röntgenstrahlung ebenfalls dargestellt werden, ohne dass dabei die Niere zusätzlich beschädigt wird.

 

Bei Fragen hierzu wenden Sie sich gerne an uns. Wir klären Sie gerne ausführlich auf. 

 

Vorgehen bei Schilddrüsenfunktionsstörungen

Das verwendete Kontrastmittel enthält Jod, welches in der Schilddrüse aufgenommen, gespeichert und verstoffwechselt wird. Mit zunehmendem Alter steigt der Anteil an Schilddrüsenunterfunktionen. Das ist bedingt durch einen relativen dauerhaften Jodmangel. Eine Unterfunktion stellt keine Kontraindikation für eine Kontrastmittelgabe dar. Hingegen kann eine Überfunktion der Schilddrüse nach Kontrastmittelgabe zu einem schwerwiegenden Notfall führen. Die Gabe von Schilddrüsenblockern vor der Kontrastmittelgabe ist in solchen Fällen erforderlich. Durch routinemäßige Blutentnahme vor der Angiographie wird der Funktionszustand der Schilddrüse erfasst, damit die notwendigen Schritte rechtzeitig erfolgen können.

 

Vorgehen bei Kontrast- bzw. Jodallergie

Allergische Reaktionen auf Kontrastmittel sind im Grunde genommen Reaktionen auf das Jod. Diese können von einem Hautausschlag mit Juckreiz, über Übelkeit und Erbrechen bis hin zum akuten Asthma Anfall mit Luftnot, Hustenreiz oder gar noch einer Kreislaufreaktion münden. Liegt eine bekannte Allergie gegen Jod oder Kontrastmittel vor und ist eine Angiographie erforderlich, wird im Vorfeld der Untersuchung eine sogenannte „Prophylaxe“ in Form von Medikamenten über die Vene verabreicht. Auf diese Weise lassen sich unerwünschte allergische Nebenwirkungen erfolgreich vorbeugen. Gegebenenfalls kann auch anstelle von Kontrastmittel CO2 verwendet werden.

Gerne beraten unsere Experten Sie persönlich!

Infos zur Sektion

Lage:

Sekretariat Kardiologie, Erdgeschoss

 

Fachbereiche:

Kardiologie, Angiologie, Pneumologie und Diabetologie

 

Sektionsleitung:

Daniela Musiol

 

Telefon:

(02051) 982-2930