Kinder-Haut ist dünner, hat weniger Pigmente und ist besonders empfindlich. Um unter diesen Besonderheiten die Versorgung von Kindern und Jugendlichen mit Hauterkrankungen sicherzustellen, besteht zwischen der Kinderklinik Duisburg und beiden Hautkliniken an den Standorten Helios St. Elisabeth Klinik Oberhausen und Helios St. Johannes Klinik Duisburg eine enge Kooperation. So gibt es spezielle Kindersprechstunden und können Kinder auch schon im frühen Alter mit Systemtherapien versorgt werden, z.B. bei Psoriasis und atopischer Dermatitis.
Beim ersten interdisziplinären Symposium Pädiatrische Dermatologie vergangene Woche tauschten sich die Teams zudem mit fast 100 Teilnehmenden aus Krankenhaus und Praxen in ganz NRW aus. Insbesondere zu den Themen chronisch entzündlicher Dermatosen sowie komplexe Fälle aus der Allergologie und Autoimmundermatosen konnten mit Prof. Dr. Regina Fölster-Holst von der Universität Kiel und Prof. Dr. Silke Hofmann vom Helios Universitätsklinikum Wuppertal namenhafte Expertinnen für ihren Input gewonnen werden. Auch das wichtige Thema Kinderschutz stand mit Dr. Leon Philipp von der Helios-Kinderklinik Duisburg auf der Agenda. Das Symposium wurde mit Fallvorstellungen aus dem Alltag der pädiatrischen Dermatologie abgerundet.
Warum interdisziplinäre Treffen so wichtig sind, bringen Prof. Dr. Alexander Kreuter, Chefarzt der Helios Hautkliniken an den Standorten Duisburg und Oberhausen, und Dr. Benjamin Berlemann, Chefarzt der Kinder- und Jugendmedizin Duisburg, auf den Punkt: „Kinder mit Hauterkrankungen brauchen eine spezialisierte, gut vernetzte Versorgung – und genau für diesen Austausch zwischen Pädiatrie, Dermatologie und niedergelassenen Partnern war unser Symposium ein Anstoß. Wir freuen uns auf die künftig noch engere Zusammenarbeit.“