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„Wirf mit uns einen Blick in den OP“ – Auszubildende Jasmin und Juliene stellen ihre Ausbildung vor

Die Helios Bördeklinik bietet zu der bereits bestehenden Ausbildung zur Pflegefachkraft und Krankenpfleghelfer den Ausbildungsgang „Operationstechnische Assistenten“ (OTA) an. Auszubildende Jasmins und Juliene geben Einblick in ihren besonderen Arbeitsplatz – die Operationssäle in der Helios Bördeklinik.

25. März 2025
Ausbildung OTA

Seit dem 1. September absolvieren Jasmin Wiesner und Juliene Litzke ihre Ausbildung zur Operationstechnischen Assistentin (OTA) in der Helios Bördeklinik. Die beiden Nachwuchskräfte haben sich gezielt für diesen anspruchsvollen, aber vielseitigen Beruf entschieden und sind begeistert von ihrem Berufseinstieg.

Was macht ein/e OTA?
Operationstechnische Assistenten, oder kurz OTA, arbeiten rund um den Operationssaal. 

Ausbildung OTA

Wir bereiten die Patient:innen auf die Operation vor. Sorgen dafür, dass der Operationssaal vorbereitet ist und sind die rechte Hand des Operateurs, in dem wir zum Beispiel Instrumente vorbereiten und reichen“, erklärt die 18-jährige Jasmin.

Faszination OP: Von der Theorie in die Praxis

„Ich wollte schon immer etwas in der Medizin machen! Durch eine Internetrecherche bin ich auf die Ausbildung aufmerksam geworden und wusste sofort: ‚Das mache ich! Das ist mein Weg!‘ Die beste Entscheidung, die ich getroffen habe“, erzählt Jasmin Wiesner aus Kroppenstedt. Ähnlich erging es der 17-jährigen Juliene Litzke aus Hadmersleben: „Ich hatte früh ein Interesse an Anatomie und Operationen. „Als ich mich über die Ausbildungsmöglichkeiten informierte, wusste ich direkt: Ja, das will ich machen! Umso mehr freue ich mich, dass mein Berufswunsch in Erfüllung gegangen ist.“
Gemeinsam erlebten die beiden ihren ersten OP-Einsatz: eine chirurgische Fußoperation - ein Moment, den sie nicht so schnell vergessen werden.
Astrid Winterfeldt und Kerstin Purbs unterstützen die Ausbildung der beiden Nachwuchs-OTAs tatkräftig als Praxisanleiterinnen. „Die Arbeit in der OP-Pflege ist hochspezialisiert und anspruchsvoll. Es erfordert technisches Verständnis, Organisationstalent und eine hohe Belastbarkeit. Doch wer sich für diesen Beruf entscheidet, findet eine erfüllende und vielseitige Tätigkeit“, erklärt Astrid Winterfeldt.

Ein Blick hinter die Kulissen des OPs
Im Operationssaal sind meist nur wenige Worte nötig. Auf einem Tisch liegen die Instrumente akkurat aufgereiht. Jeder Handgriff sitzt, das ärztliche Personal kann sich dank der professionellen Unterstützung der OTA voll und ganz auf die Operation und den Patient:innen konzentrieren.
Heute eine Gallenblasen-Entfernung und ein Leistenhernie, am Morgen eine Knieendroporthese und eine Fraktur: Die operationstechnische Assistenz in der Bördeklinik erfordert, allein wegen der unterschiedlichen Fachbereiche in der Klinik, hohe Flexibilität und fundiertes Wissen in der Tiefe – und der Breite. Zudem ist Durchhaltevermögen gefragt, wenn eine Operation mehrere Stunden lang dauert. 

Die Aufgaben der OTA sind vielfältig: Sie bereiten Patient:innen für Operationen vor, sorgen für eine sterile Umgebung, assistieren den Ärzt:innen während der Eingriffe und organisieren den gesamten Ablauf im OP-Saal. Dabei ist Präzision gefragt – jeder Handgriff muss sitzen, jede Instrumentenübergabe muss exakt erfolgen. „Die Arbeit unseres OP-Teams gehört, wie alle anderen Pflegetätigkeiten z.B. auf den Stationen, zu den sehr anspruchsvollen Jobs bei uns im Krankenhaus“, weiß Kerstin Purbs: „Aber er macht auch, wenn man die ständige Herausforderung sucht und gerne Verantwortung übernimmt, ungeheuren Spaß!“

Unsere Auszubildenden werden von erfahrenen Praxisanleitern begleitet und können mit der Zeit immer mehr Verantwortung übernehmen., erklärt Astrid Winterfeldt.

Engagement für die Ausbildung in der Region
Für die Helios Bördeklinik ist die OTA-Ausbildung ein wichtiger Baustein in der Nachwuchsförderung.

Helios Bördeklinik

Pflegedirektorin Helios Bördeklinik | Helios Bördeklinik

Es ist uns ein Anliegen, nicht nur Pflegefachkräfte auszubilden, sondern auch in spezialisierten Bereichen wie der OP-Assistenz qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Unsere Auszeichnung als Ausbildungsstandort im vergangenen Jahr unterstreicht dieses Engagement.

Für Jasmin Wiesner und Juliene Litzke war die Entscheidung für die OTA-Ausbildung genau die richtige. „Nach sechs Monaten kann ich mit Sicherheit sagen: Das war die beste Wahl! Die Mischung aus medizinischem Wissen, technischem Können und Teamarbeit macht den Beruf so spannend“, sagt Juliene. Auch Jasmin ist überzeugt: „Ich habe den Ausbildungsstart keine Sekunde bereut.“
Interessierte können sich für den Ausbildungsstart für den 1. September bewerben und so den Grundstein für eine spannende Karriere im OP legen.