Die weibliche Brust besteht überwiegend aus Fett- und Bindegewebe. Darin eingebettet sind bis zu 20 Milchdrüsen (Brustdrüsen) und ein System von Milchgängen, die in der Brustwarze münden. Die Funktion der Brust besteht in erster Linie darin, Milch zur Ernährung eines Babys zu produzieren.
Wir behandeln in unserer Klinik unter anderem
- Brustentzündung
- Krebserkrankungen
- Zysten
- Fibroadenome
- Masthopathie
Unsere Untersuchungsmethoden
Die Untersuchung in unserer Klinik beginnt mit einem Gespräch. Daran schließen sich verschiedene körperliche Untersuchungen und eine Laboruntersuchung Ihres Blutes. Bei der Tastuntersuchung tastet der Arzt Ihre Brust ab. Dazu kommen bildgebende Verfahren wie ein Brust-Ultraschall (Sonographie), eine Mammographie oder eine Magnetresonanztomographie, die dem Arzt weiteren Aufschluss über den Knoten und seine Beschaffenheit liefern.
Bei Absonderungen aus der Brust wird eine Galaktographie durchgeführt. Mit diesem röntgenologischen Verfahren können die Milchgänge der Brust dargestellt werden. Dazu spritzt der Arzt über eine Sonde ein Kontrastmittel in die Milchgänge.
Bei unklaren oder verdächtigen Befunden führen wir eine Gewebeentnahme durch (Biopsie). Dabei wird Ihnen unter örtlicher Betäubung Gewebe aus der verdächtigen Brustregion entnommen. Anschließend untersucht das Labor die Probe.
Die Behandlung: Gutartige Veränderungen der Brust
Diagnostik und Therapie
Die Therapie für die Patientin wird dabei je nach Art und Ausprägung der Erkrankung festgelegt. Durch ausführliche Gespräche und umfangreiche Untersuchungen bestimmen wir die genaue Ursache der Inkontinenz. Basierend darauf wird die geeignete Behandlungsmethode ausgewählt.
Die Behandlung: Bösartige Veränderungen der Brust
Aktuell sind über 30 Formen von Brustkrebs bekannt. Bei der Entstehung spielen persönliche und genetische Faktoren sowie der Lebensstil, das Alter und der Einfluss der weiblichen Geschlechtshormone eine Rolle. Brustkrebs entwickelt sich oft über Jahre.
Wurde eine Brustkrebserkrankung diagnostiziert, schließen sich Folgeuntersuchungen (Blutuntersuchungen, Computertomographie, Ultraschalluntersuchung) an, um Art und Ausmaß des Tumors zu bestimmen. Zudem können wir so feststellen, ob sich bereits Tochtergeschwülste (Metastasen) gebildet haben. Im Rahmen unserer Tumorkonferenz stimmen wir die Behandlung der Patientin dann mit den anderen Fachabteilungen der Klinik ab. Gemeinsam legen wir einen individuellen Therapieplan aus operativem Eingriff, medikamentöser Therapie und Strahlentherapie fest
Therapie durch Operation, Medikamente, Bestrahlung
Bei einer Brustkrebserkrankung steht in der Mehrzahl der Fälle die operative Therapie an erster Stelle. In vielen Fällen können wir heute brusterhaltend operieren, die betroffene Brust muss nicht mehr wie früher entfernt werden. Stattdessen entfernen wir nur den Tumor mit einem gesunden Gewebssaum. Auch bei der stets erforderlichen Entfernung der Lymphknoten können wir uns unter bestimmten Voraussetzungen auf die Entfernung lediglich eines einzigen "Wächter"-Lymphknotens beschränken. Bei der medikamentösen Therapie unterscheidet man zwischen Chemotherapie, hormoneller Therapie und Antikörpertherapie. Sie kommen einzeln oder kombiniert zur Anwendung. Eine Strahlentherapie wird immer erforderlich, wenn brusterhaltend operiert wurde.
Während der Behandlung in unserer Klinik werden die Patientinnen von einer Brustkrebskrankenschwester (Breast Care Nurse) begleitet.