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Leitung des Fachbereiches
Fachübergreifend betreut ein Team aus Spezialisten unsere Patient:innen mit Darmkrebs an unserem zertifizierten Darmkrebszentrum. Gemeinsam mit ihnen legen wir die Behandlungsschritte fest– zum Beispiel die Chemotherapie, die Bestrahlung oder die Operation.
Christian Prinz
Direktor der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie, Diabetologie
Florian Gebauer
Direktor des Chirurgischen Zentrums, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und onkologische Chirurgie
David Varga-Szabó
Leitender Oberarzt; Koordinator des Darmkrebs- und Pankreaskarzinomzentrums
Oliver Schmalz
Chefarzt Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin, Leiter des Onkologischen Zentrums
Patrick Haage
Ärztlicher Direktor des HUKW, Direktor des Zentrums für Radiologie, Lehrstuhlinhaber
Marc D. Piroth
Chefarzt der Klinik für Strahlentherapie und Radio-Onkologie, Ärztlicher Leiter des MVZ Helios Wuppertal GmbH
So erreichen Sie uns

SEKRETARIAT CHIRURGISCHES ZENTRUM

Patient:innen und zuweisende Ärzt:innen wenden sich für eine  Terminvereinbarung bitte an unser Sekretariat:

T (0202) 896-2474    |    F (0202) 896-2930

Bürozeiten:

Mo-Do  07:30-15:30 Uhr,  Fr  07:00-13:30 Uhr
 

Notfallpatient:innen stellen sich bitte ohne Termin im interdisziplinären Notfallzentrum (NFZ) in Haus 5 EG vor.

Unsere Leistungen: Optimal versorgt

Die PET-CT-Untersuchung ist eine kombinierte nuklearmedizinisch-radiologische Bildgebung, eine Positronenemissionstomographie kombiniert mit Computertomographie. Sie stellt auf der einen Seite Stoffwechselveränderungen dar, auf der anderen Seite morphologische Veränderungen.

Meist wird mit F-18 markierte Glukose verwendet, um die Verteilung des Glukosestoffwechsels darzustellen, es können aber auch z.B. Rezeptor gerichtete Substanzen verwendet werden. Im CT-Teil der Untersuchung werden die morphologischen Verhältnisse dargestellt, je nach Fragestellung und Vorbefunden mit diagnostischer CT oder als Niedrig-Dosis-CT.

 

Kolorektale Karzinome haben in der Regel einen deutlich gesteigerten Glukosestoffwechsel, d.h. sie können in der PET-CT durch eine vermehrte Speicherung des verwendeten Radiopharmakons nachgewiesen werden. Auch Metastasen eines kolorektalen Karzinoms weisen diesen erhöhten Glukosestoffwechsel auf.

 

In der Primärdiagnostik des kolorektalen Karzinoms (sowohl Beurteilung des Primärtumors als auch das lokoregionäre Staging) hat die PET-CT keinen gesicherten Stellenwert. Hier sind neben der Klinik die Sonographie, die Endoskopie, die CT und die MRT als gesicherte Untersuchungsmethoden fest verankert.

(S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom)

 

In der Beurteilung möglicher Fernmetastasen kann die PET-CT wertvolle Zusatzinformationen liefern, die die primäre Therapie beeinflussen können, z.B. bei der Beurteilung von Lungenrundherden unklarer Dignität, die Lungenmetastasen entsprechen oder aber auch Zweitmalignomen oder narbigen Veränderungen entsprechen könnten.

 

Auch kann vor Resektion von resektablen Lebermetastasen die PET-CT mit dem Ziel der Vermeidung einer unnötigen Laparotomie durchgeführt werden. (S3-Leitlinie Kolorektales Karzinom)

 

Die Frage nach Lungenmetastasen oder anderen Fernmetastasen kann in der Rezidivdiagnostik mit der PET-CT beantwortet werden. Auch ist die Klärung eines möglichen präsakralen Rezidivs in Abgrenzung zu einer präsakralen Narbenplatte in der konventionellen Schnittbildgebung nicht immer möglich. Hier kann die PET-CT einen erhöhten Glukosestoffwechsel bestätigen oder ausschließen.

 

In der Nachsorge des kolorektalen Karzinoms hat die PET-CT keinen Stellenwert.

 

Interdisziplinäres Vorgehen: Diagnostik und Therapie des kolorektalen Karzinoms erfolgen immer interdisziplinär. Auch der Einsatz der PET-CT muss in ein gemeinsames diagnostisches und therapeutisches Vorgehen eingebettet sein, wie es zum Beispiel durch die Interdisziplinäre Onkologische Konferenz des Helios Universitätsklinikums Wuppertal sichergestellt ist.

Innovative Medizin durch Studien

Ein weiteres Qualitätskriterium für ein zertifiziertes Darmkrebszentrum ist die Teilnahme an klinischen Studien. Nur durch klinische Studien können wir Erkenntnisse gewinnen, wie Ihre Therapie und die zukünftiger Patienten mit Darmkrebs verbessert werden kann. Im Darmkrebszentrum am HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal können Sie sich darauf verlassen, dass Sie nach höchsten wissenschaftlichen Maßstäben behandelt werden.

 

Im Darmkrebszentrum tätige Ärzte haben langjährige Erfahrungen in der Durchführung klinischer Studien. Es ist gesichert, dass die Studien nach international anerkannten Kriterien durchgeführt werden.

Wenn also eine Studie für Sie geeignet wäre, werden Sie von Ihren behandelnden Ärzten angesprochen, ob Sie auf freiwilliger Basis Interesse haben, an der Studie teilzunehmen. Eine umfangreiche Aufklärung und engmaschige Begleitung garantieren Ihnen Sicherheit. 

DocCaro: So funktioniert eine Darmspiegelung

Die erste Folge der Videoreihe #Frag die Docs auf Youtube liefert Einblick in den menschlichen Darm. Carola Holzner alias DocCaro erklärt mit ihren Wuppertaler Kollegen Dr. Christian Giesecke und Dr. Leonard Fehring von der Klinik für Gastroenterologie, Hepatologie, Endokrinologie und Diabetologie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal Ablauf und Nutzen einer Darmspiegelung.


Neuigkeiten
Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 05.12.2024
Aktion Herzenssache 2024: Helios Universitätsklinikum Wuppertal würdigt soziales Engagement seiner Mitarbeitenden

„Herzenssache“ – so heißt eine Helios Mitarbeitenden-Aktion, die seit dem Start vor zwei Jahren auf aktuell insgesamt über 60 bundesweit teilnehmende Helios-Kliniken sowie die Medizinischen Versorgungszentren ausgeweitet hat. 

Artikel im Fokus
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Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 23.10.2024
Fokus auf Speiseröhren- und Magenchirurgie

Neues Zentrum am Helios Universitätsklinikum bündelt die Behandlungsoptionen.

Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 26.09.2024
Neue Studie am Helios Brustzentrum: Der Tumor kommt ins MRT

Das Brustzentrum am Helios Universitätsklinikum Wuppertal beteiligt sich als eine der ersten Kliniken in Europa an einer Studie, die herausfinden soll, ob eine MRT-Untersuchung des entfernten Tumors direkt im OP die Nachoperationsrate bei Brustkrebserkrankungen senken kann.

Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 10.09.2024
Erstmalig in Wuppertal: Chirurgen am Helios Universitätsklinikum implantieren erfolgreich Aortenbogenprothese

Wuppertal - Gefäß- und Herzchirurgen am Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) haben in einer interdisziplinären Operation eine Aortenbogenprothese eingesetzt. Es war der erste Eingriff dieser Art am HUKW und in Wuppertal. 

Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 16.07.2024
Eron ist das 1000. Baby des Jahres 2024 in der Helios Landesfrauenklinik

Wuppertal - „Wer sich den Juli als Geburtsmonat aussucht, wird es später schön beim Feiern haben“, dachte sich vielleicht der kleine Eron und wählte deshalb diesen Monat, um geboren zu werden. 

Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 03.07.2024
1. „Tag der Forschung“ am Helios Universitätsklinikum Wuppertal

Am 1. Juli 2024 fand der erste „Tag der Forschung“ am Helios Universitätsklinikum Wuppertal (HUKW) statt. Diese Veranstaltung bot den teilnehmenden Kolleg:innen die Möglichkeit, sich über die neuesten Forschungsprojekte am Klinikum zu informieren und sich zu vernetzen. Der Tag begann mit einem Pre-Meeting-Workshop, geleitet von Prof. Jan Ehlers, Vizepräsident der Universität Witten/Herdecke. In diesem Workshop wurde der Einsatz generativer KI in der Forschung und Lehre diskutiert.

 

Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 20.06.2024
Lungenkrebs: Die unterschätzte Gefahr

Lungenkrebs bleibt eine der häufigsten und tödlichsten Krebsarten weltweit. Jährlich werden in Deutschland etwa 55.000 neue Fälle diagnostiziert. Prof. Dr. med. Kurt Rasche, Direktor der Klinik für Pneumologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin und Leiter des zertifizierten Lungenkrebszentrums, sowie Priv.-Doz. Dr. med. Christian Biancosino, Chefarzt der Klinik für Thoraxchirurgie am Helios Universitätsklinikum Wuppertal, klären im Interview auf. 

Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 01.06.2024
25 Jahre „Stroke-Unit“ in Wuppertal-Barmen

Johannes Rau weihte 1999 die erste Spezial-Station für Schlaganfall-Patient:innen in seiner Heimatstadt ein.

Helios Universitätsklinikum Wuppertal | 28.05.2024
Darauf möchte wirklich kein Mann verzichten

Wuppertaler Universitätsklinikum verhilft Mann nach Krebs durch Penis-Aufbau zu neuem Lebensgefühl


Veranstaltungen

Hier finden Sie Informations-Veranstaltungen des HUKW für Patient:innen, Angehörige und Interessierte, sowie Fortbildungsreihen für Ärzt:innen und andere Berufsgruppen am Haus. Diese sind häufig auch mit Fortbildungspunkten von der KV zertifiziert. Klicken Sie sich durch - wir freuen uns auf Ihren Besuch!

APR 02 2025
Onkologische Fortbildungen 2025
Jeweils 12:30–13:15 Uhr. Setting: ca. 20 Minuten Vortrag (gerne PowerPoint-gestützt), ca. 10 Minuten Diskussion. 1 CME-Punkt pro Veranstaltung. Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Die Veranstaltung ist kostenfrei und sowohl für medizinisches Personal aller Fachabteilungen der Klinik, als auch für externe Kollegen/-innen geöffnet. Eine Anmeldung ist nicht notwendig – eine Information an unser Sekretariat ermöglicht uns aber ausreichend Verpflegung bereitzustellen.
12:30
Helios Universitätsklinikum Wuppertal - Campus Barmen
APR 09 2025
09.04.2025: „Intensiv-Café“: Einladung an ehemalige Intensiv-Patienten, Angehörige und Mitarbeiter
Das Intensiv-Café ist ein Treffpunkt für ehema­lige lntensivpatient:innen und deren Angehörige, nicht nur für Helios-Patient:innen. Es findet in regelmäßigen Abständen statt, um über die Erlebnisse auf der Intensivstation und in der Folgezeit zu sprechen.
18:00
Helios Universitätsklinikum Wuppertal - Campus Barmen

Helios Universitätsklinikum Wuppertal - Campus Barmen
Heusnerstraße 40
42283 Wuppertal